Das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) wurde 2018 von Aktion gegen den Hunger Deutschland gegründet und zeigt künstlerisch anspruchsvolle Werke, die Menschenrechtsfragen vor unserer Haustür und in aller Welt verhandeln.
Seitdem hat sich das Festival zu einem der anerkanntesten Menschenrechtsfilmfestivals Europas entwickelt. Mit drei Formaten: Films, Talks, Action - schafft das Festival ein dynamisches Zusammenspiel aus Filmerlebnis, Dialog und Engagement. Unter dem Festivalmotto „Where Stories Fight Back“ setzt das Human Rights Film Festival Berlin 2026 ein Zeichen gegen Hass, Desinformation und Spaltung.
Ein frankophoner Filmbeitrag aus Belgien wurde ausgewählt, den wir Ihnen sehr ans Herz legen möchten: The last shore.
Es ist Januar 2017, als ein Video viral geht: Ein junger Mann aus Gambia ertrinkt im Canale Grande in Venedig, unter den Augen von Passant*innen und Tourist*innen. Von den Booten und Hafenmauern rufen sie Beleidigungen herüber, ohne zu helfen, einzelne Rettungsringe werden geworfen, doch der junge Mann ertrinkt. Sein Name war Pateh Sabally. Er wurde nur 22 Jahre alt. In Gambia erzählt nun Patehs Familie die Geschichte, die seinem Tod vorausging, die Geschichte hinter den Bildern, die um die Welt gingen. So erinnern sie an das Leben eines Menschen, der sonst in der Statistik verschwunden wäre. Ein Film über Flucht, Heimat und das Hinsehen, wovor andere die Augen verschließen.
Der Regisseur Jean-Francois Ravagnan wird vor Ort sein.
Filmvorführungen: Sonntag, 12 April // 14:45 // Kino in der KulturBrauerei Montag, 13 April // 18:30 // ACUDkino
